

Notiz für das Schwarmwissen: Bei dem Schlagzeuger Benny Greb habe ich vor XY Jahren (wer weiß es schon genau) ein paar Promofotos gesehen. Es ging um ein Mini-Practisepad für reisende Schlagzeuger unterwegs. Auf dem Bild trug Benny ein Schweizer Basecap, das mir sehr gut gefiel. In typischer Machart: Grundfarbe rot und weißes Kreuz drauf. Nach genau dieser Basecap suchte ich angesichts einer Reise in die Ostschweiz und wurde ….leider nicht fündig. Anfrage ist raus. Mal sehen, ob sich das recherchieren lässt. Benny kann mir Antwort schicken. – Du aber auch, liebe(r) LeserIn. Love it.
Diese moderne Gallus-Figur im Gewölbekeller der Stiftsbibliothek fasziniert Besucher genau wegen der fast lebensechten und gleichzeitig reduzierten Machart. Sie bricht bewusst mit klassischen Heiligenstatuen und wurde gezielt für die Eröffnung der neuen Dauerausstellung „Gallus und sein Kloster“ im Jahr 2019 entworfen.
1. Das gestalterische Konzept: Die „Hyperrealistische“ Reduktion
Das Exponat ist eine bewusste Mischung aus hyperrealistischer Rekonstruktion und skulpturaler Abstraktion:
Die Textur (Haut und Haare): Das Gesicht und die Hände sind aus speziellen Kunststoffen (oft Silikon oder hochentwickelte Kunstharze) gegossen. Dadurch wirkt die Hautstruktur, die Falten eines gealterten Mannes und die Pigmentierung täuschend echt. Die Haare und der Bart bestehen aus echten Haaren oder feinstem Echthaarimitat, die einzeln eingearbeitet wurden, um den Eindruck einer echten Person zu erzeugen.
Die Kleidung: Die Kutte ist aus einem groben, historischen Gewebe (Sackleinen oder rauer Wolle) gefertigt. Dies soll die absolute Armut, Einfachheit und Entbehrung des irischen Wandermönchs Gallus widerspiegeln, der im Jahr 612 als Einsiedler in die Wildnis des Steinachtals zog. „#51/26 – #Stadtguerilla – Gallus, Sankt Gallen, Ostschweiz, Bodensee – Stadtgründung, Mythos und Schweizer Basecaps“ weiterlesen