Durchaus ein Quantum Überheblichkeit kann ein Reisebericht erstattender städtischer Blogger aus Berlin beim Abschweifen nach Katalonien zeigen. Die Kernfrage, ob ein Blog wie dieses richtige Kategorien bereitstellt, die man einmal schuf. Im engmaschigen Gitter eines Bloglebens verhaftet, räsoniert der in die Jahre gekommene West-Berliner-Blogger beim Rasten auf einem roten Mae-West-Lippensofa in Figueres unter Porträt von Gott, dem Surrealistischen. Es geht um die Frage, ob dieses Stück Spanien (Katalonien) eher Landleben repräsentiert oder ob Stadtguerilla der richtige Berichtsanker ist. Die Entscheidung ist gefallen, wenn du als LeserIn das Internet zu nutzloser Zeitvernichtung totschlägst.
Ich war nie in Mathe gut. Wer hat uns verraten? Richtig: Πraten. wobei das „Π“ für den Großbuchstaben Pi (3,14….) steht. Eine Art kaukasisches Gedankenkreisen in Nordspanien, unweit von Max Frischs Andorra. Ihr versteht.
Landleben, das ist das Landleben Das ist das Leben auf dem Land Landleben, das ist das Landleben Das ist das Leben auf dem Land
Hier auf dem Land lebt seit noch gar nicht mal so langer Zeit Aurelius Pumpernickel – „Eigentlich bin ich nur hier, weil der Himmel so schön ist, Es gibt so wenig Sterne in Berlin und die meisten sind verglüht.“ So weit so gut, der Übermut. Textliche Raffinesse. Urheber ist der brandenburgesque Parvenü Rainald Grebe, dem ich erlesene Liebesgrüße vom Land schicke. Gewissermaßen vom Aufsitzrasenmäher. Wer weiß, der weiß.
#Icon_Stilllebenfokus11.03.25 #SchwingerIndustriekletterer #PMRR18FE #Tulipstreetview #TTT #Tulipstagram – Serie
WEEKEND-REBELLEN ON WHEELS (von Dietmar Wischmeyer)
Dietmar Friedrich Heinrich Wischmeyer (* 5. März 1957 in Oberholsten/Wiehengebirge) ist ein deutscher Autor, Kolumnist und Satiriker. Der folgende Text ist von ihm. Die Wiedergabe verfolgt keine kommerziellen Zwecke, sondern fair use.
Als das Motorrad noch Krad genannt wurde, verfluchten die durchnässten Männer in den Sätteln mehrfach am Tage ihre Maschinen, die nicht ansprangen, auf denen man fror wie ein Schneider und wo man sich dauernd ölige Griffel holte.
Was sich heute „Biker“ nennt, muss nirgendwo mehr hin, sondern rast »nur so« wie eine gesengte Sau durch die Landschaft. Damit die Sinnlosigkeit der Ortsveränderung nicht sofort ins Auge springt, gibt‘s überall Motorradgottesdienste und Bikertreffen. Da stehen die Heinis ‘ne Zeitlang rum wie eine Horde ausgebauter Ledersitze und dann orgeln sie wieder heimwärts. Gerne wird sich bei der Gelegenheit auch tot-gefahren, besonders von Bikern, die mehr PS zwischen den Beinen haben als lQ in der Birne.
Gewagte Manöver in der Horde, mit 140 über den Rollsplitt und Oma zu Hause darf sich schon mal den Arsch rasieren, damit der Onkel Doktor was zu transplantieren hat.
Doch nicht alle Biker rasen sich den Brägen aus dem Helm, daneben gibt‘s auch noch die Cruiser. Das sind lächerliche Schwachmaten, die wie eine kackende Lesbe auf einer japanoiden Harley-Replika hocken und von Eisdiele zu Eisdiele bummeln. Man, sehen die scheiße dabei aus! Fast so scheiße wie die haarigen Daddies auf den verchromten Kirmeskisten, die immer eine Pestwolke Countrymusik hinter sich herziehen.
#ICON.Stadtguerilla26.09.15 – Just arrived in Mainhattan – with Honda XRV 750 Africa Twin „The Black One“ #PastPresentFuture #HIStory #Tulipicians #TTT #Tulipstagram (aufs Bild klicken)
Am 26.09.15 stieg ein lonesome rider von seinem Motorrad „The Black One“, Honda XRV 750 AfricaTwin. Der Vorgang ist Geschichte, so wie das Modell, Baujahr 1994. Der lonesome rider eher noch älter. Doch das tut nichts zur Sache.
Ein Algorhythmus (Schreibwaise = Abwesenheit Rechtschreibung! Der Verfasser), das darf man (noch!) sagen. Da stand The Black One auf dem Trottoir in Berlin am Radweg, Begrenzung im Straßengrün (Baum mit Erdrabatte drumrum), Katzensteinpflaster, KEINE Stolpersteine – wie hier – Obacht!). Bürgersteigartig parkierte Kräder wurden von Ordnungsämtern geduldet. 2026 ist das komplizierter. Weil alle in Berlin mit den Jahren bescheuerter werden. So wie jetzt nach den Wahlen.
Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft – HIStory. Wer versucht, das Wort Tulipicians zu entschlüsseln, kleine Hilfe: Es hat mit Blumen zu tun. Zweitens: Es betrifft Bemühen, im blümeranten Gesamtuniversum Fuß zu fassen und die Bodenhaftung nicht zu verlieren. weil doch Menschen auf Stolpersteinen befürchten auszurutschen (Link zur Geschichte oben).
Tulipicians – einfach erklärt: Das Wort gab es vorher so nicht.
Wort-Bau: Tulip + icians Wie bei muSIcians = Musik-Menschen oder techNIcians = Technik-Menschen.
Bedeutung: Tulipicians = Tulpen-Menschen. Wir sind Meer! Ganz nahe am Wasser: Die Community rund um Tommy T. Tulip.
Für Sprachunkundige in 3 Stufen:
1. Für Kinder: Tulipicians sind die Freunde der Tulpe. Wer Tulpen mag und zu Tommy gehört.
2. Für alle: Tulipicians sind Fans, Follower und Freunde von Tulipstagram. So wie Beliebers zu Justin Bieber gehören, gehören Tulipicians zu dir.
3. Offizielle Definition, die du verwenden kannst:
Tulipicians /tuːˈlɪpɪʃənz/ (Plural, Nomen): Die Anhänger, Unterstützer und Mitglieder der Community von Tommy T. Tulip. Menschen mit Liebe zu Farbe, Kreativität und guter Laune.
Die Losung des Tages lautet daher, genau genommen: Once a Tulipician, always a Tulipician. – I’ve got the Flower
01.05.23 40° 42′ 07,45″ N, 73° 59′ 50,91″ W #BrooklynBridge #Dumbo #NYC #SonyAlpha77 #TTT #Tulipstagram
Nine Eleven Memorial Day ist verstrichen, nicht ohne dass ich paar Erinnerungen absetzte auf räudiger gewordenden sozialen Medien. Vorbei mit Erinnerungskultur. Wie Schimmel bilden sich Joghurtkulturen wie Schmauchspuren von (zu) weit rechts drehenden Milchsäuren (umgangssprachl. „Milchbrand“). Im Unterschied zu Kindermilchschnitte. Der gesellschaftliche Anstand stirbt leise nach und nach aus. Aus die Maus. Ich, ich, ich. Nochmals: Ich.
Am Fuß der Brooklyn Bridge ist Dumbo, Stadtteil in Brooklyn. Grimaldi’s Pizzeria ist hier, karierte Tischdeckchen. Menschen machen Fotos, mein Motiv (ganz oben) ist nicht unüblich. A View To A Kill.
#ICON.StadtguerillaGallus, der Kelte * um 550 – † ca. 645 n.Chr. – 28.08.26 #Gallus #SanktGallen #Ostschweiz #Schweiz #TTT #Tulipstagram
Notiz für das Schwarmwissen: Bei dem Schlagzeuger Benny Greb habe ich vor XY Jahren (wer weiß es schon genau) ein paar Promofotos gesehen. Es ging um ein Mini-Practisepad für reisende Schlagzeuger unterwegs. Auf dem Bild trug Benny ein Schweizer Basecap, das mir sehr gut gefiel. In typischer Machart: Grundfarbe rot und weißes Kreuz drauf. Nach genau dieser Basecap suchte ich angesichts einer Reise in die Ostschweiz und wurde ….leider nicht fündig. Anfrage ist raus. Mal sehen, ob sich das recherchieren lässt. Benny kann mir Antwort schicken. – Du aber auch, liebe(r) LeserIn. Love it.
Diese moderne Gallus-Figur im Gewölbekeller der Stiftsbibliothek fasziniert Besucher genau wegen der fast lebensechten und gleichzeitig reduzierten Machart. Sie bricht bewusst mit klassischen Heiligenstatuen und wurde gezielt für die Eröffnung der neuen Dauerausstellung „Gallus und sein Kloster“ im Jahr 2019 entworfen.
1. Das gestalterische Konzept: Die „Hyperrealistische“ Reduktion
Das Exponat ist eine bewusste Mischung aus hyperrealistischer Rekonstruktion und skulpturaler Abstraktion:
Die Textur (Haut und Haare): Das Gesicht und die Hände sind aus speziellen Kunststoffen (oft Silikon oder hochentwickelte Kunstharze) gegossen. Dadurch wirkt die Hautstruktur, die Falten eines gealterten Mannes und die Pigmentierung täuschend echt. Die Haare und der Bart bestehen aus echten Haaren oder feinstem Echthaarimitat, die einzeln eingearbeitet wurden, um den Eindruck einer echten Person zu erzeugen.
Zur Currywurst in Berlin und wo man welche essen kann, ist dieses gutgemachte Video recht kurzweilig. Und uns nicht Wurst. Weswegen wir es gern zeigen. Den Machern Danke.
Auf den Kommentaren auf YouTube tobt schon wieder der ketchuprote Kulturkampf. Iss Wurst, oder?
#ICON.StadtguerillaWache auf! Wir müssen uns von der Hitlerei befreien! – #BerlinWedding #BerlinMitte #Bezirksamt #Müllerstraße #Streetview #Tulipstagram
Freunde, es ist Zeit anzuerkennen, die Zukunft heißt KI. Eiskalt. Also beteilige ich mich am Model Building namens Future (Captain Future bin ich) und trainiere (ohne Träne im Lochknopf) die Maschine, biss es gelingt, originalgetreue Abbildungen anzufertigen und mich auf BMW R18 zu setzen. Mit Maske leichter als ohne. Doch das nur am Rande. Biss gleich.
Szenisch ist Pink Floyd empfunden: „Mother, do you think, they’ll drop the bomb.“ – So gedacht. Was BMW angeht, ist das ein erstes Mal eine halbwegs gelungene Abbildung. Festzuhalten bleibt: Viel Sinn macht das doch alles nicht.
Berlin (Wedding, Mitte von Berlin), Müllerstr. 10-11, 13353 Berlin – Die Sonne scheint. Es ist noch nicht so viel los, der Parkplatz ist leergefegt. Das Gebäude ist mächtig in die Jahre gekommen. Hier lungert Netto supermarktartig als Einkaufsmeile herum. Im Sidestore links: Fressnapf. Herr Hundchen braucht ein Kaffee-Beißholz. Zur Übung für junge Zähne. Hundewelpen beißen gern auf Dingen herum. Das Kaffeeholz schafft Ablenkung von Wohnzimmer, Sofa, Schuhen und Textilien aller Art.
Auf dem Parkplatz spricht mich ein polnisch sprechender Pole an. Er radebrecht irgendwas unverständlich von „Wolle kaufe“ und „sprech nix gut deutsch“ – Er macht seinen Kofferraum auf: Ein ganzer Haufen Baumaschinen, Makita, er sagt „habe keine Geld“ und „wolle kaufe“. Ich kann mir die Herkunft der hochwertigen Baumaschinen bereits ganz gut im Kopf ausmalen. Ich lehne dankend ab. Ich nix kaufe wolle deutsche Baumaschine. Er lächelt. Mein Motorrad wurde nicht angetastet. Gott sei Dank.
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Einmal ist keinmal. Eine Strecke über Land, ca. 160 km. Aus Ostprignitz-Ruppin Richtung Warin in Mecklenburg-Vorpommern. Es geht übers Land. Navigationssysteme bieten einem by default die Strecken an, die am schnellsten funktionieren. So geht es via Wittstock (Dosse) Richtung A 24 zur Autobahn und auf der Autobahn mit 150 bis 180 km/h Richtung Schwerin. Dass Schwerin auf der Strecke liegt, nehme ich erst jetzt wahr. Hier hätte ich gern jemanden besucht, und der Besuch war schon lange geplant. Es veranlasst mich am Freitag nachzufragen: Bist Du morgen in der Stadt, gehen wir was essen? Es klappt nicht.
Der Stadtverkehr ist eine Chimäre. Zu voll, zu viele Autos, zu wenig Parkplätze. Nichts geht mehr. Der Zipfel der totalen Blödheit findet in der Berliner Kantstr. statt. Das Bezirksamt überlegt, wegen nicht mehr passender Brandschutzvorschriften höher belegene Wohnungen zu entmieten. Ungekonnter geht Stadtentwicklungspolitik nicht. Der Grund: die ausgerollten Fahrradwege sind zu breit. Macht sie einfach schmal, Vollpfosten. So war es doch vorher. Die Fehler der Politik und was die Bürger kostenmäßig tragen.
Einige Motorradhersteller bieten inzwischen erste eRoller für den Stadtverkehr an. Wer draußen wohnt und mehr als ca. 150 km Wegstrecke zurücklegen muss, ist bereits gekniffen. Ansonsten sind diese Zukunftsstudien durchaus brauchbare Stadtroller. So wie der BMW CE04. Er hat alles, was man innerstädtisch braucht.
Zwar ist er elektrotechnisch moderner. Unverständlicherweise aber hat sich die BMW Konzeptstudie vom zweirädrigen, überdachten Allwetterroller (benzinbetrieben) C1 nicht durchgesetzt. Und wird heute zu Liebhaberpreisen gebraucht verkauft. Mit Anzug und Schlips auf dem Allwetterroller ins Büro fahren, hach.
#ICON.StadtguerillaKünstler sind die Torwächter der Wahrheit. Wir sind der Anker der Zivilisation. Wir sind der Kompass für das Gewissen der Menschheit. (Harry Belafonte, 1927-2023) Judson Memorial Church 239 Thompson St. New York, NY 10012 28.04.23 #NYC #Tulipstreetview #TTT #Tulipstagram
Entwürfe: Klaus Brummel nach Angaben des Bestellers Fotobearbeitung: #TTT #Tulipstagram
Projekt Tankbeschriftung im Austausch von BMW-Emblemen gegen das Lovesymbol des 2016 verstorbenen Sängers/Musikers Prince. Wer es nicht kennt, kennt es nicht. Wer die Musik von ihm nicht schätzt, schätzt die Musik nicht.
Ich habe beides: Ich kenne das Symbol, es ist ein Icon. Und ich schätze ihn, den Musiker. Sein Verlust für die Musik ist unermesslich groß. Höchste Zeit, ihm ein Andenken zu bewahren.
Die Motorradfirma BMW mit Sitz in Berlin, nicht München, hat in den Neunziger Jahren einen Motorradanzug aus braunem Leder in Kroatien anfertigen lassen, den ich heute noch gern trage und nicht mehr weggeben will. Er gehörte inhaltlich zur style line des Motorrads BMW R1200C. Inzwischen muss diesen Winter über einer von zwei Reißverschlüssen ausgetauscht werden, weil er langsam abstirbt. Ansonsten ist an dem Anzug immer noch alles gut und das Beste: Es gibt ihn heute nicht mehr zu kaufen. Außer natürlich gebraucht, aber wer will das denn?
Ich nicht. Ich werde daher weiter wie bisher wertkonservativ an alten Dingen hängen, in denen ich stecke. Und zwar gern.
An der Ecke Kaiser-Friedrich-Str. geht es in die Kantstr. rechts bzw. umme Ecke. Hier findet auch viel Asia statt. Go Asia, beispielsweise, ein Asien-Supermarkt ist hier an der Ecke. Die Filiale macht derzeit keinen guten Eindruck auf mich. Die Preise haben stark angezogen. Auch ein paar andere Dinge stören mich, weswegen ich nur noch ausnahmsweise hier asiatische Lebensmittel einkaufe. Man kommt ja auch sonst herum. Also um die Ecke.
Wand in der Nähe der historischen Wurstkuchl, Thundorferstr. 3, 93047 Regensburg
Das Grafito ist an die Wand gesprayt. Bei der Wurstkuchl gibt es traditionelle Nürnberger Grillbratwürstl, in ein Brötchen gepackt und Weinsauerkraut ergänzt. Leckerei ei fein. Währenddessen man draufkaut, haut der Geist reich auf die Denke – So muss Freigeist schmecken, mit Wurstkuchl.
Das Foto entstand am 20. Februar 2022. Jetzt gibt es dafür auch eine Verwendung.
Die Werksführung in Berlin (Spandau) habe ich seit Jahren vor. Host ist Thomas Mücke. Ich bin seit 98 R1200C-Fahrer (Pfarrer) und bis 2011, dann verkauft und 2022 dieselbe vom Käufer zurückgekauft. Ein Unikat und ich habe sie geliebt.
2022 hatte ich den Kauf der R18 erwogen, die mich als Gesamterscheinung „heiß“ macht. Es stört und nervt mich ein bisschen der Gesamtauftritt von BMW (NL, bspw. Kaiserdamm) und die Art und Weise. In Erinnerung der Anranzer: „Wieso willst Du R18 fahren, die passt doch gar nicht zu Dir?“ Das sagt man als Verkäufer nicht. Neufahrzeuge lassen sich „customizen“, allerdings stolze Preise. Grundbepreisung bei ca. 24.000,- EUR (damals 19.000 EUR, ja, Inflation lässt grüßen). Das Customizing schlägt leicht mit plus 10.000 EUR zu Buche. Zu teuer. Bei Bestandsmotorrädern ein Abwimmeln (zu) alter Fahrzeuge. Ich kriege kaum Service, wenn anderswo.
Der Besuch des Werks rückt Dinge in meiner Sichtweise zurecht und lässt mich demütiger zurück. Es wächst Verständnis und Einsicht in normative Zwänge gekonnter, krisensicherer Werksführung. Von ca. 4.000 Mitarbeitern im Werk Berlin rührt ein Ausstoß von ca. 900 Motorrädern/Tag her. Das Logistikkonzept habe ich mir anders vorgestellt. Das Werk erscheint einem als Branchenfremden eher als unübersichtlicher Wimmelhaufen.
Thomas Mücke gelingt gekonnt abteilungsweise, das Chaos aufzulösen – Micro-Einblicke in die Fertigungskette. Ich werde schwach, die Kritik oben bedenkend, ob ich mit meiner Kritik alles richtig einschätze? Ich war nicht bei HARLEY DAVIDSON und Triumph, weiß Global Player überlegen aktiv, das EUROPA-Geschäft einzudampfen. Deutschlands nachlassende Rolle. Mein Eindruck ist, BMW bleibt ein Global Player.
#ICON.StadtguerillaThe BMW R1200C „Cruiser) #BMWR1200C #TheChromium #CruiserMissile #TTT #Tulipstagram
Eine echte Mobilitätswende in Berlin-Brandenburg scheitert schon am fehlenden, gemeinsamen Konzept zweier Bundesländer. Doch nicht nur das.
Schließlich bildet Berlin den absoluten Schlusspunkt verkehrstechnischer Kompetenz. Man erkennt schon, dass sich was tut. Aber ist das auch richtig? Nein, es läuft mehr oder weniger zufällig. Es fehlt eine gute Kommunikation (Robert Habeck ist nicht Berlins Verkehrssenator, also bleibt es mit Erklärungen im Dunkeln.) Der neue Senat ist schon wie der alte. Der hat alles umbauen wollen, aber vergessen, darüber funktionierend zu reden. Der neue Senat hat gesagt, so geht es nicht, aber ebenfalls nicht vernünftig geredet.
Die Lösung all dieser Probleme liegt auf der Hand: Würden alle Motorrad fahren, hätten wir die Berliner Probleme gar nicht.
Auf der Albrechtsburg in Meißen nutze ich einen Moment, ein paar Fotos vom Kirchenschiff anzufertigen. Anfertigen von Fotografien hat was Paparazzi-mäßiges. Glotzauge, sei wachsam. Man fürchtet, erwischt zu werden und die sakrale Stimmung zu stören. Bin nicht einmal Mitglied im Klub der christlichen Quälgeister, seit längerem ausgetreten.
Kirchgang ohne Mitgliedschaft im Vereinsheim an und für sich, zur Herbeiführung von innerem Frieden für ein paar Minuten. Schnell ein Foto anfertigen. Fontrale Totale im Kirchenschiff. Gut möglich, mich sieht niemand. Denn niemand ist so wie ich. Ein alter Mann sitzt im Eingang hinter seinem Tresen und hütet Informationsmaterialien. Wir kommen ins Gespräch. Er kann wie aufgezogen Wissenswertes über Albrechtsburg in der Art eines Repertoires repetieren. Ein Repetiergewehr. Bedanke mich höflich. Spricht sächsisch. Hat etwas Verruchtes, wahrscheinlich nur wieder Sächsismus in meinem männlichen Kopf. Ich pack die Gelegenheit beim Schopf.
Raus’m Haus. Schuldbewusst vergnügen kann ich. Mit Vergnügen.
Wendemarken sind farblich signifikant gekennzeichnete Pfeiler der Orientierung in einer orientierungslos anmutenden öffentlichen Aufenthaltsfläche. Hier wird gehalten, innegehalten und neu orientiert. Oder sogar signalgebend gehandelt. Darf aber nicht jeder.
Ein Ausgussbecken in einer Waschküche in Berlin (Schöneberg) im Trockenkeller eines Mehrfamilienhauses der Baujahre 1958-1960 (vormals öffentlich geförderter sozialer Wohnungsbau.